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Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken
24.02.2026 Abenberg, Landkreis Roth – Passend zum Anlass hat die Stadt mit Bürgermeisterin Susanne König als Gastgeberin die neue Ortsdurchfahrt in Pippenhof mit einem kleinen Straßenfest eingeweiht. Damit rollt der Verkehr jetzt wieder auch ganz offiziell auf einer Länge von knapp 800 Metern zwischen Pippenhof und Fischhaus. Eine Popcornmaschine im Bushäuschen sorgte für ein süß-klebriges Naschvergnügen, die Freiwillige Feuerwehr Dürrenmungenau schenkte Getränke und Kaffee aus – die rund 50 interessierten Bürgerinnen und Bürgern ließen sich Kuchen und Krapfen schmecken.
Der Ausbau der Ortsstraße war wichtiger Bestandteil der Dorferneuerung in Dürrenmungenau. Die Maßnahme startete im August 2024, im Oktober des vergangenen Jahres rückten die Bautrupps ab. Die Kosten liegen bei rund einer Million Euro, das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken übernimmt die Hälfte als Förderung. Zur Einweihung kamen Abteilungsleiter Markus Dohrer und stellvertretender Projektleiter Stefan Winter von der Ansbacher Behörde, der Rother Landrat Ben Schwarz, einige Stadtratsmitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt, das ausführende Bauunternehmen sowie Stefan Bleicher vom Verband für Ländliche Entwicklung Mittelfranken. Die evangelische Pfarrerin Friederike Töpelmann und der katholische Pfarrer Stefan Brand baten gemeinsam um den Segen für die neue Ortsdurchfahrt und für seine Nutzer und hofften auf unfallfreie Fahrten und gute Begegnungen. In einer Seitenstraße gab es für die Kinder einen kleinen Parcours mit Hindernissen samt Kreisverkehr, den es möglichst schnell zu umrunden galt. Landrat Ben Schwarz sagte, eine Straße verbinde auch Menschen miteinander. Das fördere den Zusammenhalt in der Gesellschaft.
Abenbergs Rathauschefin Susanne König dankte den aktuellen und ehemaligen Vorständen der Teilnehmergemeinschaft zur Dorferneuerung und Flurneuordnung in Dürrenmungenau. Abteilungsleiter Markus Dohrer vom Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken hatte einen Stapel Bierdeckel für die Gäste dabei – damit machte er deutlich, welche fünf Leitlinien sich die Behörde gegeben habe: sozialen Zusammenhalt stärken, Daseinsvorsorge sichern, Artenvielfalt bewahren, regionale Wertschöpfung fördern und die Anpassung an den Klimawandel. Alle fünf Leitlinien seien mit den Dorferneuerungsmaßnahmen erfüllt. Zur Daseinsvorsorge gehöre auch die neue, barrierefreie Bushaltestelle, so Markus Dohrer. Zusätzlich hat die Stadt neue Straßenlaternen entlang der Ortsdurchfahrt aufgestellt und zwei Stichstraßen ausbauen lassen, der Verband für Ländliche Entwicklung Mittelfranken hat die Planung dazu gemacht. Am Ende war es ein fröhliches Straßenfest für die Anwohnerinnen und Anwohner auf ihrer neuen Dorfstraße.