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Veranstaltung
Grundstein fürs Dorfhaus in Kersbach gelegt

Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die offizielle Grundsteinlegung fürs neue Dorfhaus in Kersbach verfolgt. Zoombild vorhanden

Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken

(02.03.2026) Neunkirchen am Sand, Landkreis Nürnberger Land – Ein Satz Kleingeld von einem Cent bis zur Zwei-Euro-Münze, eine aktuelle Ausgabe der Lokalzeitung und eine Urkunde mit Unterschriften der Ehrengäste schlummern seit der offiziellen Grundsteinlegung fürs neue Dorfhaus in Kersbach in einer kupfernen Zeitkapsel. Bürgermeister Jens Fankhänel unterstrich, dass der Neubau den Zusammenhalt zwischen Ehrenamt und Dorfgemeinschaft stärke. Das neue Gebäude in Holzbauweise beherbergt in Zukunft im Erdgeschoss das Feuerwehrgerätehaus mit modernster Rettungstechnik und im Obergeschoss einen Raum für die Dorfgemeinschaft als sozialen Treffpunkt.

Zur Grundsteinlegung fürs neue Dorfhaus haben sich eine ganze Reihe von Gästen und Interessierten in Kersbach getroffen.Zoombild vorhanden

Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken

Zur offiziellen Grundsteinlegung für das Dorfhaus kamen Landrat Armin Kroder (Landkreis Nürnberger Land), Bundestagsabgeordneter Ralph Edelhäußer, Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel, Kreisbrandrat Holger Herrmann, Gebietsabteilungsleiter Ingo Steinbrecher vom Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken, Mitglieder aus dem Gemeinderat und der Feuerwehr mit Kommandant Prof. Dr. Roland Fischer an der Spitze, Architekt Norbert Thiel sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Das marode Feuerwehrhaus stammte aus dem Jahr 1971 und war nach über 50 Jahren nicht mehr zeitgemäß. Anfang September des vergangenen Jahres räumte die Freiwillige Feuerwehr Kersbach/Weißenbach das alte Gerätehaus in Eigenregie komplett aus und schaffte damit die Voraussetzung für den Abriss des alten Gebäudes und Neubau des Dorfhauses mit barrierefreiem Zugang. Landrat Armin Kroder bedankte sich in seinem Grußwort auch bei den Handwerkern, die „gerne mal vergessen werden“. Außerdem lobte der Kommunalpolitiker die Feuerwehren als „Goldschatz der Gemeinden“. Auch der Gemeinderat übe ein „wichtiges Ehrenamt“ aus, stellte Armin Kroder fest.
Eingemauert in einer Zeitkapsel schlummern beispielsweise Euromünzen und eine aktuelle Lokalzeitung im Fundament des neuen Dorfhauses in Kersbach.Zoombild vorhanden

Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken

Ein Platz für Jung und Alt
Den Stein ins Rollen brachte das Gemeindeentwicklungskonzept, das zwischen den Jahren 2018 und 2020 entstand und das Dorfhaus ganz oben auf die Prioritäten-Liste setzte. Im August 2020 ging der Antrag auf eine Einfache Dorferneuerung beim Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken ein. Im vergangenen Jahr leitete die Behörde das Vorhaben ein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro, das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken hat eine Förderung von bis zu 300.000 Euro in Aussicht gestellt. Außerdem bezuschusste die Behörde den Abbruch mit rund 19.000 Euro. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie die Ideen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürgern in konkreten und vernünftigen Maßnahmen sichtbar werden“, sagte Gebietsabteilungsleiter Ingo Steinbrecher. „Ich bin davon überzeugt, dass diese Veränderung mit dem neuen Dorfhaus Kersbach nicht nur modernisiert wird, sondern auch die örtliche Gemeinschaft nachhaltig stärkt und die Lebensqualität aller Einwohnerinnen und Einwohner insgesamt erhöht.“ Die Fertigstellung des Gebäudes ist Ende des Jahres vorgesehen – Neunkirchens Rathauschef Jens Fankhänel warf den Blick voraus und freute sich schon auf den „Ort der Begegnung und Platz für Jung und Alt“.