Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken
Ein starker Partner für einen starken Raum

Mittelfrankens ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben. Auch die Menschen dort erwarten attraktive Lebens-, Wohn- und Arbeitsbedingungen. Wir entwickeln diese im politischen Auftrag mit den Bürgern und Gemeinden vor Ort.

Jede zweite Gemeinde Mittelfrankens setzt auf unsere Unterstützung. Insgesamt betreuen wir rund 320 Projekte und gestalten attraktive Standortbedingungen für 80.000 Bürgerinnen und Bürger. Davon sind 180 Dorferneuerungen in ca. 410 Ortschaften. Weitere Projekte sind rund 140 Flurneuordnungen, davon 10 Unternehmensverfahren und 6 Waldneuordnungen. Hinzu kommen 17 Integrierte Ländliche Entwicklungen mit rund 140 Gemeinden zur Stärkung von Regionen.

Aktuelles

Land.Dorf.Zukunft
Staats- und Innovationspreise für mehr Lebensqualität und Klimaschutz

Grüne Wiesen und Äcker, die mit Bäumen und Hecken durchzogen sind

Gutenstetten stellt die Weichen für eine intakte Umwelt und hohe Lebensqualität. Emskirchen und Hagenbüchach verbinden erneuerbare Energien mit Artenvielfalt. Alle Gewinner liegen im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim. Die Preise werden voraussichtlich am 20. Oktober 2022 in München überreicht. 

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Job & Karriere
Wir suchen eine neue Kollegin oder neuen Kollegen

Stellenausschreibung Informatiker

Sind Sie auf der Suche nach einem sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst? Dann sind Sie bei uns als Informatiker genau richtig. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis 31. Mai. Eine genaue Jobbeschreibung finden Sie unter  Mehr

Veranstaltungen
Fachtagung „Land Gemeinsam Gestalten“ am 02. Juni 2022 in Erding

Eine Gruppe von Menschen steht auf einem Weg und am Wegrand und empfängt einen Gast mit einer roten Fahne.

Zahlreiche Menschen und Kommunen auf dem Land entwickeln kreative Ideen, packen gemeinsam an und stellen wegweisende Projekte auf die Beine. Die Fachtagung zeigt, was entstehen kann, wenn Begeisterung, Engagement und Fachwissen aufeinander treffen. 

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Landschaft und Ressourcen
Auf Tuchfühlung mit den Hufeisennasen: Fledermaushaus bald auch in Mittelfranken denkbar

Gruppenfoto mit Vertretern Landesbund für Vogelschutz und Amt für Ländliche Entwicklung

Der Landesbund für Vogelschutz hat bei einem Besuch im Amt über das Projekt im oberpfälzischen Hohenburg informiert. Ähnliches ist auch in einem leerstehenden Gebäude in der Region möglich. Zwischen dem Landesbund und Amt fand ein Austausch über weitere mögliche Projekte statt.  Mehr

Bürgermitwirkung
Startschuss für „Zukunftsdialog Heimat.Bayern“

Söder, Kaniber und Füracker auf einem Podium umgeben von festlich gekleideten Gästen

In Mittelfranken findet im Mai eine Regionalkonferenz statt. Dort können Bürgerinnen und Bürger mit Politikern über die Zukunft ihrer Heimat und Bayerns diskutieren. Ministerpräsident Söder, Ministerin Kaniber und Minister Füracker wollen im Dialog alle Landesteile stärken und Heimat gestalten.  

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Förderung
Schnelle und großzügige Hilfe für ländliche Gemeinden

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Achtzig Prozent Zuschüsse erhalten ländliche Gemeinden für kleinere Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte im Rahmen des ELER-Programms. Die Anträge müssen bis 13. Mai 2022 beim Amt für Ländliche Entwicklung eingereicht sein. Landwirtschaftsministerin Kaniber stellt dafür zweiundfünfzig Millionen Euro zur Verfügung.  

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Interkommunale Zusammenarbeit
Regionalbudget – eine Erfolgsgeschichte der Ländlichen Entwicklung

Ein Holzhäuschen steht am Straßenrand und dient als Büchertauschbörse.

Über einhundert Zusammenschlüsse der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) legten 2021 ein Regionalbudget auf. Damit setzen achthundert Kommunen, siebenhundertfünfzig Vereine und circa hundertachtzig Privatpersonen fast eintausendachthundert Kleinprojekte mit Gesamtausgaben von knapp vierzehn Millionen Euro um.  

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Planen mit System
Arbeitshilfe Kernwegenetz

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Ziel von Kernwegenetzplanungen ist eine gemeindeübergreifende und multifunktional angelegte Verbesserung des Hauptwirtschaftswegenetzes. Die Broschüre vermittelt landschaftsplanerische Entscheidungsgrundlagen, die bei der Planung von Kernwegenetzen bedacht werden sollen. 

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Weitere Beiträge

Gesundheit
Fragen und Antworten zur Corona-Ampel

Symbolbild Virus

Thaut Images - stock.adobe.com

An den Ämtern für Ländliche Entwicklung sind soziale Kontakte weiterhin auf ein zwingend notwendiges Maß beschränkt. Der Regelbetrieb wird unter Beachtung der Schutz- und Hygienekonzepte durchgeführt.  

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Landschaft und Ressourcen
FlurNatur - ein Förderprogramm für artenreiche Landschaften

Schlehenhecken Ilmried

Hecken, Feldgehölze, Streuobstwiesen, Trocken- und Feuchtbiotope stärken die biologische Vielfalt, begrünte Abflussmulden, Erdbecken und Geländestufen halten das Wasser bei Starkregenfällen in der Fläche zurück. Die Ländliche Entwicklung fördert deshalb mit dem Programm FlurNatur die Planung und Anlage von Struktur- und Landschaftselementen.  Mehr

Landschaft und Ressourcen
FlurNatur - Mehr Förderung von Biodiversitäts-Maßnahmen

Blühende Hecken zwischen Äckern

Hecken, Feldgehölze oder Wasserstellen bieten Insekten und kleinen Tieren Unterschlupf und Lebensraum. Sie fördern die biologische Vielfalt und prägen das Landschaftsbild. Wer solche Struktur- und Landschaftselemente anlegt kann ab sofort - auch außerhalb von Flurneuordnungen - gefördert werden. 

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Maßnahmen privater Bauherren für das Ortsbild
Kaniber: “Lebendige Ortskerne statt Flächenverbrauch“ - Dorferneuerung: 5,4 Millionen Euro für private Bauvorhaben

Saniertes Haus mit Giebel zur Straße. Erdgeschoss und Dachgeschoss mit Satteldach, das zwei Schleppgauben hat. Fassade in zartem rötlichen Erdton. Grüne Fensterläden.

Für Bauprojekte im Rahmen der Dorferneuerung erhalten private Bauherren in Bayern jetzt 5,4 Mio. Euro Fördermittel. Mit der Sanierung, Modernisierung und Wiederbelebung leer stehender oder veralteter Gebäude wird lt. der Ministerin ein unschätzbarer Beitrag für dauerhaft attraktive und lebenswerte Dörfer geleistet.  

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Landschaft und biologische Vielfalt
Für unser natürliches und landeskulturelles Erbe – Kulturlandschaften gemeinsam gestalten und biologisch stärken

Tagpfauenauge auf blühendem Schlehenzweig

Unser Land braucht mehr natürliche Lebensräume und Artenvielfalt. Wir entwickeln und gestalten daher unsere Kulturlandschaften nachhaltig und im Ausgleich der vielseitigen Interessen. Dabei ziehen in unseren Projekten der Dorf- und Flurbereicherung alle an einem Strang: Bürger, Gemeinden, Landwirte oder kommunale Kooperationen.   Mehr

Hochwasserschutz
Mit der Ländlichen Entwicklung Wasser in der Landschaft zurückhalten und Schutzmaßnahmen für Dörfer errichten

Wasserrückhaltebecken mit Stau- und Ablassbauwerk. Im Hintergrund befindet sich ein Dorf.

Der Klimawandel bringt zunehmende Starkregenereignisse. Wir setzen in der Fläche für den Wasserrückhalt an und nutzen die natürlichen Gegebenheiten; erforderliche Flächen stellen wir durch Bodenmanagement bereit. In Abstimmung mit der Wasserwirtschaft und Gemeinden schaffen wir Schutzeinrichtungen in Flur und Dorf.  Mehr

Dorferneuerung und Innenentwicklung
Förderung von Kleinstunternehmen der Grundversorgung für vitale Dörfer

Bäcker steht neben einem mit verschiedenen Brotsorten beladenen Rollregal.

Eine gute Grundversorgung steigert die Lebensqualität für die Menschen in Dörfern enorm. Die Dorferneuerung fördert deshalb bestehende und neue Kleinstunternehmen wie Dorfladen, Bäcker und Metzger, Dorfwirtshaus, Gesundheits- und Pflegedienstleistungen, Fachgeschäfte und Handwerksbetriebe.  Mehr

Erfolg durch Dialog

Ländliche Entwicklung ist gemeinsames Handeln für den gemeinsamen Erfolg der Menschen im ländlichen Raum. Die notwendigen Maßnahmen erarbeiten wir im Dialog mit Gemeinden, Bürgern und Landwirten und setzen sie um.

Gemeinden kooperieren

Zur interkommunalen Zusammenarbeit bietet die Ländliche Entwicklung den Gemeinden die Integrierte Ländliche Entwicklung. Dabei sollen die kooperierenden Gemeinden auf die Potenziale ihrer Region bauen, gemeinsam profitieren und ihre Identität bewahren.

Bürger handeln

In der Dorferneuerung und Flurneuordnung ist die Bürgermitwirkung Grundprinzip. Dadurch übernehmen Bürger selbst Verantwortung für die Zukunft ihrer Heimat und die durchgeführten Maßnahmen bleiben nachhaltig wirksam.

Planungen umsetzen

Die Planungen in der Dorferneuerung und in der Flurneuordnung erfolgen mit gesicherter Umsetzung. Dafür stehen Fördergelder, die Zuständigkeit für die Planfeststellung sowie die Bodenordnung zur Koordinierung der vielfältigen Landnutzungsinteressen zur Verfügung.

Unsere Dienstleistung im Überblick

Unsere Aufgaben
Aufgaben der Ländlichen Entwicklung

Angesichts der Vielschichtigkeit der gegenwärtigen und der zu erwartenden Entwicklungen steht der ländliche Raum vor großen Herausforderungen. Er verfügt aber auch über vielfältige Potenziale, die es zu stärken gilt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung leistet unter den sich verändernden Rahmenbedingungen vielfältige Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raumes.

  • Sie stärkt die ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Potenziale in den ländlichen Teilräumen,
  • ermuntert die Gemeinden und ihre Bürger, aktiv und eigenverantwortlich Entwicklungskonzepte für ländliche Gemeinden und Räume auszuarbeiten und umzusetzen sowie zur Stärkung der Eigenkräfte der Regionen beizutragen,
  • verbessert die Lebensqualität im ländlichen Raum, um damit die Heimatbindung zu vertiefen und die Standortfaktoren für die Wirtschaft zu optimieren,
  • sichert und stärkt die Grundlagen einer nachhaltigen Landbewirtschaftung sowie einer flächendeckenden Landnutzung,
  • verbessert die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft und macht damit die Betriebe fit für den Wettbewerb,
  • entflechtet und löst Konflikte bei der Landnutzung sozialverträglich und flächensparend,
  • unterstützt querschnittsorientierte, ressortübergreifende Förderkonzepte und realisiert flächenbeanspruchende Maßnahmen möglichst ressourcensparend,
  • unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der Erschließung zusätzlicher Einkommensquellen,
  • unterstützt ländliche Gemeinden und Regionen, Energiekonzepte zu entwickeln und umzusetzen,
  • erhält und verbessert eine intakte Umwelt, die ökologische Vielfalt, die Schönheit und den hohen Erholungswert der Landschaft,
  • sichert die natürlichen Lebensgrundlagen durch Beiträge beispielsweise zum Trinkwasser-, Gewässer- und Bodenschutz,
  • unterstützt den Hochwasserschutz und hilft Hochwasser vorbeugend zu vermeiden,
  • hilft öffentliche Vorhaben ohne Enteignungen umzusetzen,
  • fördert die Innenentwicklung der Dörfer.
Unser Angebot
Angebot der Ländlichen Entwicklung

Aus diesen Aufgaben leitet die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ihr Angebot ab:

  • Land- und Forstwirtschaft zukunftsorientiert unterstützen
  • Gemeinden nachhaltig stärken und damit vitale ländliche Räume sichern
  • öffentliche Vorhaben eigentumsverträglich realisieren
  • natürliche Lebensgrundlagen schützen und Kulturlandschaft gestalten
Unsere Grundprinzipien
Grundprinzipien der Ländlichen Entwicklung

Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung arbeitet nach drei Grundprinzipien, die sich seit vielen Jahren bewährt haben:

  • Bürgermitwirkung
  • Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung
  • Bodenmanagement
Unsere Instrumente
Instrumente der Ländlichen Entwicklung

Je nach Aufgabenstellung werden bedarfsorientiert folgende Instrumente der Ländlichen Entwicklung eingesetzt:

  • Integrierte Ländliche Entwicklung
  • Gemeindeentwicklung
  • Dorferneuerung
  • Flurneuordnung
  • Unternehmensverfahren
  • Ländlicher Straßen- und Wegebau
  • Freiwilliger Landtausch
  • Freiwilliger Nutzungstausch